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Aktualisiert: 8. Januar 2019

Schottische Hochlandrinder

Das für seine Liebenswertigkeit bekannte Hochlandrind hat kurze, stämmige Beine, einen Kopf mit weit ausladenden Hörnern, die zusammen nahezu eine Dreiecksform bilden. Typisch ist das langhaarige Fell, das in verschiedenen Hauptfarben, wie rotbraun, graubraun, schwarz, weiss oder auch scheckig vorkommt.
Hochlandrinder sind eine extensive, langsam wachsende Rasse. Erwünscht ist bei den Kühen eine Widerristhöhe von 110 bis 120 cm bei einem Gewicht zwischen 400 und 550 kg. Bei den Stieren sind 120 bis 130 cm Widerristhöhe und 500 bis 900 kg optimal. In Moorgebieten, wie sie in Schottland häufig sind, ist das geringe Gewicht der Rinder ihr grosser Vorteil.

 

Aufgrund der über Jahrhunderte dauernden Selektion bei kargem Futterangebot ist das Hochlandrind sehr langsam wachsend und spätreif. Ziel ist es eine erste Abkalbung mit ungefähr 36 Monaten zu erreichen. Dafür sind sie langlebig und haben eine lange Nutzungsdauer, was für ihre Nachhaltig- und Wirtschaftlichkeit spricht.

 

Unsere Herde besteht aus Mutterkühen, ihren Kälbern sowie ein- und zweijährigen Tieren. Die Jungtiere werden entweder nachgezogen zur Zucht oder geschlachtet. Momentan halten wir etwas über 20 Tiere. Sie ernähren sich von Gras und Heu und geniessen das ganze Jahr einen Offenstall mit freiem Weidezugang. Zusätzlich erhalten die Rinder Mineralien und Salz, auf Kraftfutter sowie Antibiotika verzichten wir überzeugt und bewusst. Im Alter von 20 bis 30 Monaten werden auserwählte Tiere stressfrei zuhause, in vertrauter Umgebung, erlegt und anschliessend in den Schlachthof transportiert und verarbeitet. Wir begleiten jedes Tier bis zu seinem Ende und achten auf eine schonende, artgerechte Behandlung.